… aber zuerst sollte man eine haben.

 „Das Vergnügen, andere mit Lob zu überschütten, sollten wir uns viel öfter gönnen.“ Ernst Ferstl

Was ist Feedbackkultur?
Einfach gesagt: Teil einer erfolgreichen Unternehmenskultur. Und zwar der Teil, der sich wie in einer Beziehung um seine Mitarbeiter bemüht – bevor es ein anderer tut. Wie jede andere Art von Kultur, bildet sich Feedbackkultur aus vielen ungeschriebenen Worten, Taten, Abläufen oder Regeln im Unternehmen, die irgendwann automatisch laufen.
Es gibt verschiedene Arten, Feedback zu geben: in mündlicher oder schriftlicher Form, in Form einer Geste wie Thumbs up, … Wichtig ist, dass der Vorgesetzte sich regelmäßig Zeit nimmt und eine Atmosphäre der Ruhe und des Vertrauens schafft. Eine Feedbackkultur wird lebendig, wenn Vorgesetzte und Teammitglieder häufig und offen aufeinander zugehen und kommunizieren.

Also gar keine Kritik mehr?
Nein, es geht darum:
– konstruktives Feedback, sowohl positives als auch negatives zu geben.
– sachliche und respektvolle Kritik, wenn es notwendig ist.
– und gemeinsam an Lösungsansätzen zu arbeiten.

Für wen ist Feedback wichtig?
Wir alle haben ein gewisses Bild von uns selbst und glauben zu wissen, wie wir bei anderen Menschen ankommen. Das stimmt nur leider meistens nicht, Kollegen nehmen uns anders wahr als wir denken. Je öfter wir einem Menschen also Hinweise darauf geben, wie sein Verhalten, seine Wortwahl und seine Gesten auf uns wirken und wie diese bei uns ankommen, umso besser kann er sein Selbstbild überprüfen und auch verändern.

Der Wunsch, der Chef möge seine Wertschätzung aussprechen und das Bedürfnis nach regelmäßigem und ehrlichem Feedback liegt bei allen Befragungen auf den vorderen beiden Plätzen. Den Mitarbeitern ist es sehr wichtig, dass ihr Vorgesetzter Interesse an ihnen als Mensch zeigt.

Treat me nice…
Gerade für junge Mitarbeiter ist diese Erfahrung unglaublich wichtig! Für Mitarbeiter der  Generation Y und jünger ist eine gelebte Feedbackkultur von größter Bedeutung, da diese Generation damit aufgewachsen ist, Rückmeldung über ihre Leistung zu erhalten. Für die jüngeren Generationen ist das jährliche Mitarbeitergespräch nicht mehr ausreichend. Laut einer Studie würden 41% gerne öfter und rund 45% würden gerne so oft es geht Rückmeldung erhalten. Dafür reichen ihnen ein paar kurze motivierende Worte.

Viele junge Arbeitnehmer suchen den Kontakt zu Führungskräften, um ihre eigenen Leistungen besser einschätzen zu können.

Hier kann geholfen werden, indem
– Weiterbildungsmaßnahmen angeboten werden, die die Fähigkeiten des Mitarbeiters verbessern.
– man den Mitarbeiter ermutigt, seine Meinung zu äußern.
– und indem man ihm das Gefühl vermittelt, dass er gehört wird.

Die wichtigsten Erkenntnisse darüber, wie sich gelebte Feedbackkultur auf die Mitarbeiterzufriedenheit auswirkt – aus vielen Studien für dich zusammengefasst:

Hilfreiche Vorschläge aus der Praxis, wie Feedback Teil der Unternehmenskultur wird, bietet dazu DOODs SOLUTING.

Im nächsten DOODs BLOG TEIL 2: Hat sich auch der Chef Feedback verdient?

Zum Nachlesen: Die 3 ultimativen Geheimnisse der Mitarbeiterbefragung


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