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DOODs SOLUTING

Der Nächste bitte!

Das traditionelle Mitarbeitergespräch zählt meist nicht unbedingt zu den mit Freude erwarteten Highlights des Jahres - weder für Vorgesetzte noch für Mitarbeiter. Mehr oder weniger gut vorbereitet treffen zum geplanten Jahresgespräch zwei Menschen aufeinander, die „must talk about“ Liste wird abgearbeitet und erleichtert aufgeatmet, wenn es endlich vorbei ist und der Mitarbeiter ungeschoren und möglichst ergebnislos den Raum wieder verlassen kann.

Warum also nicht statt dem mitunter gefürchteten und anstrengenden Pflichttermin eine regelmäßige Gelegenheit für einen entspannten Austausch anbieten?

DIE SPRECHSTUNDE

Vorsorgen ist besser als Heilen: Reserviere dir fix eine Stunde in der Woche, in der deine Mitarbeiter dir ihr Herz ausschütten können - ohne Terminabsprache, ohne Agenda, ohne Stress.

TO DO

Kündige die Sprechstunde für alle Mitarbeiter an. Eine wöchentliche Erinnerung kann in der Anfangszeit nicht schaden.

Halte diese Stunde unbedingt frei von anderen Terminen und Ablenkungen. Die Enttäuschung wäre bei deinem Gesprächspartner zu groß, wenn dann doch keine Zeit ist.

Sorge für eine angenehme Atmosphäre: Wasser bereitstellen, frische Luft und ... den Chefsessel vor den Schreibtisch stellen! Sitzt man sich bei so einem Gespräch gegenüber, ohne trennenden Tisch dazwischen, wird Nähe und Vertrauen geschaffen.

Lass die Bürotüre in dieser Stunde offen. Anklopfen ist nicht nötig, das erleichtert den Gang zum Chef enorm.

Drückt einen Mitarbeiter der Schuh, hat er drei Möglichkeiten:

1. Eine passende Gelegenheit abwarten und dich darauf ansprechen. Das Abwarten kann sich je nach Stresspegel und Leidensdruck lange hinziehen, und wenn es dann scheinbar passt, passt es garantiert gerade nicht. Du kannst die Dringlichkeit eines Anliegens gar nicht erkennen, wenn du zwischen Tür und Angel, mit tausend anderen Dingen im Kopf, darauf angesprochen wirst. Der Mitarbeiter fühlt sich nicht ernst genommen und wird kein zweites Mal auf dich zukommen.

2. Einen Gesprächstermin vereinbaren. Dazu muss meist ein wirklich massives Problem bestehen, das schon viel Zeit zum Wachsen hatte. Oft ist es dann schon fünf nach Zwölf.

3. Versuchen, das Problem alleine und auf seine Weise zu lösen. Als Vorgesetzter, der mit seinem Team "zusammen wachsen" möchte, ist das keine Option.

Mit der wöchentlichen Sprechstunde gibst du deinen Mitarbeitern die Sicherheit, ein offenes Ohr für ihre Sorgen vorzufinden. So können drückende Schuhe behandelt werden, bevor es richtig wehtut und im schlimmsten Fall nur noch chirurgische Maßnahmen helfen.

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